Domains im Internet

Domain ist die Bezeichnung für die Einteilung von Rechnern in Teilgebiete und die Vergabe von Namen für einzelne oder mehrere IP-Adressen. Zur technischen Umsetzung im Internet dient das 1984 entwickelte Verfahren Domains Name System (DNS).

Funktionsweise des DNS
Hinter DNS steckt ein Server-Client basierender Dienst, hinter dem sich Nameserver verstecken. Das Herz von DNS bilden die Root-Nameserver. Diese Server werden von 13 Organisationen betrieben und von International Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) koordiniert. Diese Serversysteme bilden das Herz des Internets. In diesen Root-Level werden Toplevel-Domains integriert, von denen es drei Arten gibt:
1. länderbezogene Zuordnung z.B.: .de für Deutschland
2. organisatorische Zuordnung z.B.: .com (kommerzielle Unternehmen), .org (nichtkommerzielle Organisationen) oder .net (Netzwerkbetreiber)
3. generische Zuordnung, z.B..: .arts für Unternehmen in Kultur und Unterhaltung
Unterhalb dieser Domains .com, .net, .org usw. können beliebig viele Second-Level-Domains eingerichtet werden, die zum Beispiel den Namen einer Firma oder einer Organisation tragen. In Second-Level-Domains können wiederum beliebig viele Third-Level- und Subdomains angelegt werden und sogar einzelne Rechner zugeordnet werden. Das Domain Name System kann man sich wie einen Baum mit vielen hierarchisch angeordneten Ästen vorstellen, wobei jeder Ast einen eindeutigen Namen zugewiesen bekommt. In der Technik spricht man dabei auch von Fully Qualified Domain Name (FQDN).

Wer verwaltet das Domain Name System?
Koordiniert wird das DNS von International Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) als Dachorganisation. Für die Verwaltung von Second-Level-Domains sind die sog. Network Information Center (NIC) zuständig. Ein NIC kann eine beliebige Organisation oder Firma sein. So werden beispielsweise Domainsunter .de von DE-NIC e.V. verwaltet.